30.05.2009
Der erste Bericht der Saison und einige aus der Szene werden schon darauf gewartet und sich vor allem gefragt haben: Was ist mit der GUMBOOTS am zweiten Tag der MAIBOCK-Regatta passiert? Aber erst mal der Rückblick auf den ersten Tag, den Sonnabend: Fast alle sind pünktlich da, Julian als Verstärkung, sozusagen direkt vom 14-Footer an die 55iger Lewmar-Winsch der GUMBOOTS-Genua gewechselt und Christian ebenfalls 14-Footer Segler betreut als fast Neuzugang das Vorschiff, Fräd, Torben und Erik sowieso, nur Wolfgang kam am Sonnabend Morgen etwas spät und wir somit hektisch und in letzter Minute zum Start, der war verschoben worden, sonst hätten wir hinterher, oder gar nicht mehr mitfahren können ... Dementsprechend chaotisch und unprofessionell waren der Start und die Manöver auf der Bahn, der Skip war am durchdrehen, 8 Bootslängen hat uns das Gewurschtel bei den Wenden auf dem ersten Up-Wind-Course bestimmt gekostet, letztendlich langte es dann doch noch für den zweiten Platz in der ersten Wettfahrt.

Der zweite Sart, fiel dann auch schon wesentlich besser aus, Trimm und Manöver klappten hervorragend, die Wende zur Tonne auf der letzten Kreuz, erfolgte zwar etwas früh, so das EINSTEIN noch an uns vorbei ziehen konnte, aber durch eine geschickte Taktik, bei dem wenigen Wind auf dem Vor-Wind-Schenkel zum Ziel, schafften wir es, uns wieder ganz nach vorn zu arbeiten. Erster Platz in der zweiten Wettfahrt! Der Skipper war vollauf zufrieden und hatte das Gefühl, endlich ein Boot zu haben, mit dem er segeln konnte, wie er es sich immer vorgestellt hat. Natürlich spielt das neue Rigg und Großsegel dabei eine entscheidende Rolle, bestraft durch einen Punkt, auf der für die GUMBOOTS nach unten offenen Yardstickskala, wurde das auch hinreichend ausgeglichen ... Aber vor allem haben die vielen, im letzten Jahr nach gebesserten technischen Details, ihren Anteil daran. So ist es zum Beispiel einfach praktischer für ein Segelboot, wenn es wieder ein Ruder hat, das sich bewegen lässt ...

12.06.2009 (Nachtrag)
Es gibt gar nicht so viel zum zweiten Regattatag zu sagen, außer vielleicht, daß auf jeden Fall mehr Wind war, 4 Bft zunehmend, nachher eher eine gute 5. Der erste Start durchaus gelungen, die Linie lag ein wenig verschwenkt, von uns erkannt, starteten wir dann auch von der richtigen Seite. Auf der ersten Kreuz, nach dem kurzen Wendeduell mit einem der Gegner, wurde schnell klar, daß wir zuviel Tuch am Mast hatten und das Rigg nicht sauber unter Kontrolle bekamen. Geplant war, während des Spigangs auf die Genua 3 zu wechseln, doch auf Grund von Problemen mit dem Spinnacker, kamen wir einfach nicht dazu. Mittlerweile hatte der Wind noch mehr aufgefrischt. Im angestrengten Versuch die Kurve des Mastes zu optimieren, wurde dieser durch eklatante Fehlbedienung, hoffnungslos überpowert, irgendwann spielten die Salingsbolzen (!), wohlgemerkt nicht das Carbon sondern die Bolzen, nicht mehr mit und gaben nach. 10 mm Spezialniro verbogen und somit die Spannung aus dem Rigg zwangen uns zur Aufgabe!
Shit happens! Noch am Sonntag wurde der Mast gelegt und kam dann in die Werkstatt.
Demnächst wieder fertig, melden wir uns bestimmt bald auf der Bahn zurück!

Martin

 

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