28.03.2007
Es ist wieder soweit, die Saison steht vor der Tür, die GUMBOOTS bekommt ein wenig
frische Farbe und den einen oder anderen neuen Beschlag spendiert, der im letzten
Jahr gebrochene Mastkragen wird ersetzt und das Vorstag erneuert! Geringfügige Kleinigkeiten,
die schon jetzt das Budget’07 sprengen ....! Halt, wie immer! Was soll’s? Nützt ja nix!

Aber dafür, oh Wunder, wissen wir schon jetzt, daß die GUMBOOTS wieder schneller geworden ist...!
Die einschlägigen Yardstickgremien haben das bestätigt!
Es wurde ja schon lange vermutet, daß Schiffe eine Seele und somit ein Eigenleben haben, jetzt wissen wir es ganz genau. Denn ohne unser Zutun, hat die GUMBOOTS es geschafft, sich auf den
Yardstickwert 93 vorzuarbeiten, vier Punkte(!) schneller als die Boote der CONTESSA 35-Serie, die aus der gleichen Form stammen.
Andere Yachten des Ostsee-Cup, haben es noch nicht einmal geschafft, überhaupt den Wert ihrer Verwandten aus der Serie zu erreichen!

Nein, es ist unglaublich, wir sind stolz auf die alte GUMBOOTS, es ist eine Ehre
mit ihr segeln zu dürfen und wir hoffen ihr gerecht zu werden ...!

Vielen Dank!
Maximale Erfolge und eine schöne Saison, wünscht fast allen OSC-Teilnehmern:
           Martin!

02.05.2007
28., 29. April: der Mast soll vorbereitet und am Ende gestellt werden, alle sind da, fast alle, denn Frede kommt mal wieder etwas zu spät ...! Es geht los! Sonja bringt die Innräume, Kocher usw. der GUMBOOTS auf Hochglanz, der Rest schraubt und bastelt!
Die Stimmung ist ausgezeichnet! Die Arbeit geht gut voran, zum Schluß soll das,
durch die Unterstützung der
FA. Kohlhoff erworbene,
neue Vorstagprofil geriggt werden.

Doch das Unterfangen stellt sich als schwieriger heraus, wie erwartet.    
Nicht die Schuld des Tuff-Luff-Profils, eher unser Unvermögen!
Nach vielem Gezerre und der Anwendung unterschiedlichster Ideen,
das Stück Kunststoff auf den Draht zu zwingen, ist es vollbracht,
ein Jubelschrei und allgemeine Erleichterung.

Am Sonntag wird dann, mit Hilfe von Henning am Kran und Marco an den Spannschrauben, der Mast gestellt.Hier noch mal: Danke!

Am Ende bleiben einige geringfügige Verletzungen an Händen und Gelenken und die Gewißheit, mal wieder bei blauem Himmel und Sonnenschein, ein Wochenende dem Segelsport gewidmet zu haben ... .

           Martin!

29.05.2007
Das
w.econ Langeland Race 2007, war auch in diesem Jahr wieder eine echte Herausforderung, nein, nicht wegen eines Sturms, oder auf Grund permanenter Flaute, auch nicht weil es nur unbesiegbare gegnerische Yachten gab, nein, einzig die Regattaorganisation stellte eine unüberwindbare Hürde dar! Ich habe keine Lust mehr, hier alle Details zu beschreiben, aber: Seezeichen als Bahnmarken sind okay, doch sie in den Segelanweisungen, nach der Kennung ihres Feuers zu bezeichnen ..., vor allem wenn in dem Gebiet noch zwei weitere Tonnen mit ähnlicher oder gleicher Kennung liegen!? Kann da einer keine Seekarten lesen?

Das war noch zu verschmerzen, aber es nicht fertig zu bringen, an
beiden! Regattatagen ein halbwegs erkennbares Ziel auszulegen, so das nachher an Land die Zielzeiten ausgehandelt werden müssen, machten diese Wettfahrt aus unserer Sicht zur Farce! Wir segeln doch nicht zwei Tage, in einem fairen, anstrengenden Wettkampf durch die Ostsee, um zum Schluß, um geschätzte 34 s! die Regatta zu verlieren, dann brauchen wir auch keine Yardstickwerte!

Hektoliter von Bier und Zentner von Grillfleisch machen keine Regatta, das schafft jede Vereinsgeschwaderfahrt!

Nichts desto trotz, akzeptieren wir die Ergebnisse so, wie sie jetzt festgestellt wurden, schon aus Respekt gegenüber den Crews der anderen Yachten, doch eine wiederholte Teilnahme am Langelandrace, wird es für die GUMBOOTS nicht geben!

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle für die Einsatzbereitschaft und den Kampfgeist der Gumbootscrew! Saubere Arbeit Leute und lasst die Ohren nicht hängen!
          
         Martin

04.06.2007
Die
ATS-Sunddreiecke waren wieder eine sehr gut organisierte und freundliche Regatta innerhalb des Ostsee-Cup. Zwei spannende Wettfahrten durch den Fehmarn-Sund mit einem Abstecher in die Ostsee, kennzeichneten den Regattasamstag. Seglerfrühstück, Lunchpaket ( Dank der Fa. ATS! ) in der Pause zwischen den Wettfahrten, Imbiß am Abend, Diaschau mit den Bildern des Tages, die Siegerehrung und vor allem die per Los vergebenen Sachpreise des Hauptsponsors, in Form von Gutscheinen für den Einkauf bei a.w.niemeyer (Die GUMBOOTS gewann auch einen!), rundeten die Sache ab und gaben den Rahmen, für die wieder einmal gelungene Veranstaltung.
Nur das Wetter spielte Anfangs nicht so richtig mit, Sprühregen und zeitweilige Flauten, sind nicht wirklich des Seglers liebste Bedingungen, für die Ausübung seines Sports!

Also, liebe Lemkenhafener, da müßt Ihr noch dran arbeiten!

Der nicht unerhebliche Strom im Sund, machte die Sache auch nicht gerade einfacher.
Einige Yachten brauchten wohl mehrere Anläufe um die Tonne 3 zu runden ...
Allerdings haben wir uns nach Spibaumbruch, zu viel Segel am Mast in der zweiten Wettfahrt und etwas mißlungener Stromtaktik, auch nicht mit Ruhm bekleckert und landeten Punktgleich mit KLEX (4.) und KOHINOOR (5.), auf dem sechsten Platz ...

Was soll’s! Mal verliert man und mal gewinnen die Anderen!

Unser Dank geht an die Organisatoren des Lemkenhafener Segelvereins, der SCHLAWUTZI-Crew, der netten Hafenmeisterin und den Hauptsponsor, die Fa.
ATS!
          
       Martin

25.06.2007
Wir fahren zur Neustädter-Mittsommernacht-Regatta, wieder einmal unterbesetzt:
Wolfgang,gute Besserung!
Am Sonnabend gegen 12.00 Uhr, legt die GUMBOOTS ab. Auf dem Weg nach Neustadt, wollen wir die “Genua III extra flach, klein” in dem neuen Tuff-Luff-Vorstag testen, das haut nicht hin! Das Segel geht zwar hoch, aber nicht wieder runter ...! Nach zähem Ringen mit Keder und Liektape, gelingt es. Doch das Segel, vorgesehen für den eventuellen Einsatz bei aufkommendem Gewitter, ist erstmal nicht gebrauchsfähig. Egal, ein Gewitter kommt dann auch nicht, die Sache wird später repariert.
Nach Skippermeeting und Klarheit über die abzusegelnde Bahn, sind wir fertig zum Auslaufen, Carsten vom NSV verstärkt kurzfristig die Crew und ist ein echter Gewinn für das Team: Herzlichen Dank, an dieser Stelle!
Unser Start, ist wieder mal nicht so toll... Bei mäßigem bis frischem Wind aus SW, später eher W, kämpfen wir uns aber ganz gut über die Bahn und liegen auf der letzten Kreuz Richtung Neustadt, vermutlich an vierter Stelle, nicht zu vergessen, mittlerweile war es Dunkel geworden und die anderen Boote nur an Ihren Lichtern auszumachen!

Auch die
I(RR)VANA S., eine Swan 39 aus Grömitz, war wohl der Meinung, Nachts sind alle Katzen grau, sie bleibt unerkannt und fährt uns mit Wind von Backbord direkt vor den Steven, unser Manöver des letzten Augenblicks, verhindert die Kollision ... Proteste sind in der Ostsee-Cup-Szene eher unüblich und verpönt, das funktioniert aber nur, bei halbwegs fairem Segeln!

Dafür wissen wir jetzt, nach leichter Grundberührung, genau, wo sich der Haken am Pelzer-Haken befindet ... Der Skipper beißt die Zähne zusammen und dreht nicht vollständig durch!

Im Ziel sind wir dann Fünfter, was zwar nicht unbedingt tröstlich stimmt, aber auch nicht die vollständige Katastrophe bedeutet.

Das traditionelle Regattafrühstück ist wie immer bestens und hebt die Stimmung, bei der Siegerehrung erleben wir, wie sehr andere sich über einen zweiten Platz freuen können ...!

Alles in Allem, wieder eine sehr schöne, originelle und gut organisierte Regatta. Dank an die Veranstalter und Organisatoren vom NSV und: Bis zum nächsten Mal!

       Martin

PS:    Schöne Bilder gibt es wieder auf:

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