10.10.2004 Saisonende
Sieht so aus, als wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, zumindest was die Regattasegelei betrifft. Wollen wir hoffen, daß es nicht auch ein Ende meiner Beziehung zur GUMBOOTS bedeutet ... . Was solls, wir sind dieses Jahr auch hervorragende Regatten gesegelt, stellvertretend genannt sei da vor allem die Travemünder Woche , über unseren letzten Auftritt bei Rund Hannibal breite ich trotz des 1. Platzes lieber den Mantel des Schweigens ... Leider konnten wir zur Niendorfer Kielbootregatta nicht mehr antreten um den über das gesamte Jahr gehaltenen 2.Platz im Ostseecup 2004 zu verteidigen. Am Ende blieb uns leider nur der Vierte ... Herzlichen Glückwunsch an Georg und seine Crew von der PICARO zum Gesamtsieg! Auch ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Unterstützer, wie:
                                      
Sonja & Hein Jansch
                                       Luise Mauß
                                       Cai Siebdrath
                                       Carsten Groth & Bärbel
                                       Jan Sulanke
                                       Torben & Ulli
                                       Mark Tidow
                                
                                
sowie: Gero Kulke
                                      
Bis hoffentlich zum nächsten Jahr, viele Grüße auch an alle fairen Gegner!
Martin

30.08.04   Travemünder Woche
Etwas vespätet, aber doch noch ein paar Worte zur TW: Endlich mal ein Regattawochenende an dem der Skipper richtig zufrieden war. Viel schöne fights auf der Bahn, Wind und saubere Manöver, gute Starts, einer war etwas zu gut: Black Flag für uns und nur für uns, dabei lagen wir doch so gut ... Trotz der irgendwie mit YS 92 fahrenden X 99, die sollen 250kg weniger Blei im Kiel haben, am Ende der vierte Platz. Herzlichen Dank an alle Beteiligten: Carsten, Cai, Hein, Sonja, Luise, Marc und der Shorcrew Bärbel für Ihren hervorragenden Einsatz!
Werft auch einen Blick auf die schönen
Bilder von der Tarajacrew!
Martin

07.07.04   Blaues Band der Lübecker Bucht / Grömitz
Ein einziges Desaster war, aus unserer Sicht, diese Regatta. Nur vier Mann der Stammcrew sind dabei, die als Ersatz eingesprungenen Vorschiffsleute geben ihr Bestes, können aber natürlich nicht das Dreamteam
Carsten - AugeNase ersetzen. 5-6 Bft aus SW und ständige Schauerböen, sorgen für eine weitere Verschärfung der Lage So klappen die Spimanöver nicht so ganz... Breiten wir den Mantel des Schweigens darüber. Thomas wo bist Du? 1.Start: Wir starten aus der zweiten Reihe, ein wenig zu spät, es sollte bei den folgenden Starts aber noch besser kommen. Sehr kurze Bahn, erste Kreuz, mit mäßig gelungenen Befreiungsschlägen aus dem Windschatten der Grand Soleil 40, an der Tonne sind wir noch ganz gut dabei. Dann Spi, dauert alles sehr lange, irgendwann steht das Ding, die Anderen sind weg. Bei der zweiten Kreuz, sind wir auf der falschen Seite, zu weit auf See, der Strom bekommt uns zu fassen und wir verlieren weiter an Boden auf LENA und CHICA. Zweiter Spigang, für uns ohne Spi ... Auf der Zielkreuz fahren wir ganz gut ran, liefern uns mit CHICA ein packendes Wendeduell und queren mit ihr Zeitgleich (auf die Sekunde!) als Zweite die Ziellinie. In der Vorbereitung zum zweiten Start, fliegt die Genua aus der Kiep, wir starten zwei Minuten hinterher und bekommen gerade noch die TSCHUBSER ein. Vor der dritten Wettfahrt sind wir 0,5 Meilen in Luv des Startschiffes, bekommen nichts mit, weder Schall- noch Flaggensignale, der Skipper hat endgültig die Nase voll, protestiert sinnloser Weise gegen die Wettfahrtleitung und fährt nach Hause. Neben dem versauten Start ist das Genuafall mal wieder durchgescheuert. Abends bei der Party spielt, wie mir mehrfach versichert wird, eine japanische Surfband live... ! Es wird sogar auf den Tischen getanzt. In der Seglerszene gibt es tatsächlich, richtig drehfreudige Tanzmäuße! Die Bierdeckel fliegen tief, am Sonntag wird es wohl schlechtes Wetter geben, was auch prompt eintrifft. Die, die dabei waren, wissen was gemeint ist. Okay, die Wettfahrt am Sonntag läuft nicht viel besser, am Ende sind wir Dritter. Dafür sind sämtliche Klamotten und Segel total nass und ich habe erst mal die Schnauze voll. Wie war das mit den zerissenen 500 € Scheinen und der kalten Dusche? Na, bis zur Travemünder Woche ist alles wieder gut.
Martin

23.06.04   Neustädter Mittsommer-Nachtregatta
Das kommt davon, wenn man unmittelbar vor dem Start noch ein wenig die Spimanöver üben will, der Skipper sieht das erste Luvfaß nicht und startet auf der falschen Seite. So begann die fast kürzeste Nacht des Jahres, die Neustädter Mittsommernacht. Also, nach verpennten Start und falschem ( Genua 3 ) Segel, an der ersten Tonne schon deutlich abgeschlagen, versuchten wir eine Aufholjagd auf unseren Lieblingsfeind die PICARO, doch die hatte einen deutlichen Vorsprung und war nicht mehr einzuholen, schon gar nicht auf endlosen Halbwindschlägen bei denen keine taktischen oder navigatorischen Raffinessen, sondern nur das beste Verhältniss zwischen Yardstickzahl und Bootsspeed gefragt war. Mittlerweile fahren die 36iger Faurbys ja von 91 - 99 ..., fast wie in einer Einheitsklasse! Überhaupt Faurbys: Das die ARCONIA 3 nochmal um die Tonne “Pelzer Haken” muß, sich dann zwischen uns und die Tonne schiebt um 5 Minuten lang über der GUMBOOTS, mit der Bemerkung, sie könne nicht höher fahren auf dem Lappen liegt, sei nur nebenbei bemerkt. Hinzu kommt, daß wir auf dem einzigen richtigen Vormwindgang bei 5 Bft, unseren 30 Jahre alten Spi riskierten und verloren. Shit happens! Noch zwei Genuawechsel, irgendwann waren wir im Ziel. Die CANDIDEL gewinnt berechnet, PICARO Zweiter, wir Dritter. Das Beste war noch der auf dem vorletzten Halbwindgang, von Cai gekochte Kaffee. Danke!
Sommernacht: Nächstes mal lieber mit endlosen up and downs!
Doch das Frühstück und die Siegerehrung im NSV am Sonntag waren wirklich okay.
Martin

15.06.04   Rund Langeland
Hier endlich ein kleiner Rund-Langeland-Bericht: Das war natürlich nicht rund, sondern nur bis hin und zurück ... Am Freitag vor Pfingsten nach Ortmühle, als erstes hielt der Hafenmeister die Hand auf! Nix mit Regattabonus. Voll zahlen, weil wir das Boot nach der Rund Fehmarn dort hingelegt hatten ... Okay, am Sonnabend sind bis auf Banditulli alle da, wir fahren bei Sonne und 1-2 Bft aus West zum Start, der ging so und wir schippern los. Mit Anlieger an der Fehmarnküste hoch, man hätte wohl noch dichter rann müssen, ich glaube der Strom stand dort besser. Dann wurde der Wind immer weniger, bald trieben wir bei absoluter Flaute im Westen des Fehmarnbelts, die Stunden vergingen, die Nerven lagen blank ... Irgendwann endlich wieder ein wenig Wind, gedreht auf SW, BON BON zieht den Spi, wir eine Stunde später, zu spät. Um ein wenig Druck im Segel zu haben, spitzen wir mit westlichen Kursen. PICARO halst Richtung Langeland, dann BON BON, wir fahren weiter, denken der Strom ist auf unserer Seite, falsch gedacht. 00:45 werden wir von der Mole aus in Marstal gezeitet, hoffentlich hat keiner mibekommen, wie wir unmittelbar danach aufgelaufen sind ... Aber wo sind die anderen abgeblieben? Die Gruppe V zum größten Teil schon versammelt, vor uns eingelaufen PICARO und BON BON, wie wir erst am nächsten Tag erfahren. Am Sonntag schnell noch ein bißchen Bier in Dänemark kaufen, ich glaube die Jungs haben noch nie so teures Bier getrunken, dann Start um 10:00 bei der Ansteuerung Marstal. Wind aus SE  mit 3-4, wir schlagen uns zur Langelandküste und fahren da recht gut. Mit sauberer Kreuz Richtung Süden, bald liegen wir in Führung und verteidigen diese in einem tollen Wendeduell gegen PICARO und BON BON, Minutenfinish bei der Tonne KO 4. Sieg in dieser Wettfahrt! Respekt und Anerkennung den Gegnern für dieses schöne Rennen. Damit sind wir über beide Wettfahrten nach Punkten Zweiter. Abends dann Siegerehrung und Party mit Livemugge, im großen und ganzen, recht gelungene Veranstaltung, hätten bloß noch mehr Boote da sein müssen, vielleicht im nächsten Jahr, vielleicht kommen wir ja dann auch mal um die Insel rum.      
MARTIN

28.05.04     Fehmarn Rund beim BSV
Schnell ein paar Worte zur Fehmarn Rund, bevor ich zur Rund Langeland düsen muß ... Regattastreß!
Nach starkwindiger und kalter Überfahrt von Bad Schwartau nach Burgtiefe am Freitag den 21., Start am Sonnabend bei reichlich Wind. Es kam zu einer kleinen Verzögerung, da die Hanse TOM’S KAHN aus Greifswald irgendwie am Startschiff hing ..., wurde aber von der Wettfahrtleitung schnell in den Griff bekommen. Unser Start war recht ordentlich, als gesegelt Dritte waren wir an der Fehmarnsund-Tonne, vor uns nur die beiden Faurbys KOHINOR und SCHLAWUTZI die ja in der schnellen Gruppe starten. Nach einer wirklich sauber gesegelten Kreuz durch den Sund, bei der wir auch einer X-99 das Wasser halten konnten, ging es mit Halbwind Richtung Norden. Hier zogen die Boote der
OSC V-Gruppe dann auf und davon, vielleicht war unser Kurs auch etwas zu weit westlich, in zu großen Abstand zur Insel gewählt. Egal, ab jetzt fuhren wir nur noch gegen die Uhr. Mit Spinnacker durch den Belt, die Halse klappte trotz kleiner Crew einigermaßen. Ab den Puttgardentonnen dann mit spitzen Spikurs Richtung Staberhuk-Ost. Irgendwann zogen wir an der FRIEDA aus dem ersten Start vorbei, die unter Spi aber keine schlechte Figur machte. Die Entscheidung über den Wechsel auf die Genua, wurde uns durch den aus dem Baum fliegenden Achterholer abgenommen ..., schneller Segelwechsel, noch 2 Meilen bis Staberhuk, dann Kreuz zum Ziel, eine schwarze Wand mit Regen und geschätzten Böen bis 8 Bft aus NW erwischten uns noch kurz vor der Linie. Ohne Reff, mit killendem Groß endlich im Ziel! Abends bei der Siegerehrung: 1.Platz mit einer halben Stunde berechneten Vorsprung! Lohn aller Mühe, gelungenes Rennen. Dank an Sonja, Cai, Ulli und “Spiqueen” Luise, für ihren Einsatz!
Jetzt aber schnell nach Ortmühle, es gibt noch einiges zu tun für Rund-Langeland.
Martin

18.05.04   Maibock
Es ist passiert, am 15. & 16. war Maibock und wir sind nur 5. geworden. Okay, bis zu 7 Bft aus SW waren wohl etwas viel für unsere Fähigkeiten um am Sonnabend vernünftig Spi fahren zu können und somit etwas weiter vorne zu landen. So fehlte auch Stammcrewmitglied Thomas, Herr über Spisack, -baum und Schnappschäkel, unseres etwas aufwendigen IOR-Geschirrs auf dem Vorschiff ...
Thomas, Auge-Nase wo bist Du?!
Bei der MEU kam der Mast runter, tut uns leid für die Jungs und Mädels, wir hoffen ihr seid nächstes Mal wieder auf der Bahn. Bei uns ging nur eine Klemme kaputt und ein Fall brach fast. Leider rutschte der Genuafall permanent, Jan mußte in jeder Wende nachtrimmen und belegen, dadurch die Winsch belegt und erschwertes Spifahren. Trotz allem zwei 4. Plätze in den ersten beiden Wettfahrten, das neue Vorsegel hat dabei einiges herausgeholt. Dank an Arnd Deutsch!
Hallo CHICA-Crew!
Ich hoffe es geht Euch allen wieder besser! Es war nicht meine Absicht, Euch in eine derartig prekäre Lage zu bringen und schon gar nicht, daß es zu Verletzungen bei Euch kommt. Die Aktion am letzten Leefass der ersten Wettfahrt war nicht regelwidrig, aber vielleicht, in Anbetracht des Wetters und der Position der Yachten zueinander, unnötig. Umsomehr Anerkennung für Euren Start am Sonntag und den dort herausgefahrenen 2.Platz. Großes Sorry und wir hoffen auf weitere spannende Wettfahrten gegen Euch!
Ja, die Wettfahrt am Sonntag endete nach drehenden, leichten Winden, mehreren Startverschiebungen und einem Abbruch, sowie einem sehr knappen Zieleinlauf mit einem etwas unglücklichen 5.Platz für uns ... Dadurch 5.Platz insgesamt, Punktgleich mit EINSTEIN FÜR 4 und einen Punkt hinter BON BON der Gesamtdritten ... Was soll man dazu sagen?
Vielleicht: Mal verlieren wir und mal gewinnen die Anderen! ...
Bis bald auf der Bahn! MARTIN

22.04.04   Abslippen
Am Sonnabend den 24.04.04 geht es ins Wasser. Juhu ...! Dann ist es auch nicht mehr lange bis zur Maibockregatta! Hochmotiviert werden wir starten, zieht Euch schon mal warm an! Okay, ich arbeite wie ein Blöder an dieser website und am Erhalt der alten Lady. Dranbleiben und demnächst mehr! Mast- und Schotbruch für Euch Alle! Martin

 

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